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Schnellbusförderung im Münsterland

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Im Münsterland verbinden mehrere Schnellbuslinien viele schienenferne Kommunen untereinander und mit dem SPNV-Netz:

Linie

Verbindung

S10

Recke - Mettingen - Westerkappeln - Münster

S20

Warendorf - Freckenhorst - Everswinkel - Münster

S30

Beckum - Neubeckum - Vorhelm - Sendenhorst - Münster

S35

Warendorf - Ahlen

S50

Ibbenbüren - Saerbeck - FMO - Münster

S60

Nottuln - Münster

S70/S71

Vreden - Ahaus - Heek - Schöppingen - Horstmar - Laer - Münster

S75

Bocholt - Borken - Münster

S90/X90

Olfen - Lüdinghausen - Senden - Münster

S91

Datteln - Olfen - Seppenrade - Lüdinghausen (- S90 Senden - Münster)

Durch eine Gesetzesnovellierung im Jahr 2016 dürfen Finanzmittel des Landes auch für die Förderung regionaler Schnellbuslinien verwendet werden. Das Land NRW möchte damit die Mobilität im ländlichen Raum fördern und somit einen weiteren Schritt in Richtung Verkehrswende gehen. Durch die regionalen Schnellbuslinien sollen schienenferne Räume mit dem SPNV-Netz verknüpft werden sowie nachfragerelevante Lücken im SPNV-Netz geschlossen werden, um auch in ländlichen Regionen zuverlässige und regelmäßige Verbindungen in die nächsten Mittel- und Oberzentren und zur Schiene zu ermöglichen. Dabei sind die regionalen Schnellbuslinien weder zum SPNV noch zu den lokalen Busverkehren als Konkurrenz zu sehen, sondern vielmehr als Ergänzung zum bestehenden Angebot.

Im Münsterland werden den vier Kreisen sowie der Stadt Münster jährlich insgesamt rund 1,17 Mio. Euro vom Land über den NWL (Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe) durch den ZVM zur Verfügung gestellt, die nach einem Verteilungsschlüssel genutzt werden können. Durch die Schnellbusse sollen insbesondere Kommunen, die nicht direkt an den Schienenverkehr (SPNV) angebunden sind, bessere Verbindungen zu den Orten im und ums Münsterland erhalten.

Eine Übersicht über die Schnellbuslinien im Münsterland erhalten Sie hier.