Die Reaktivierung von stillgelegten Bahnstrecken kann ein großes Potenzial haben, neue (alte) Regionen an das Schienennetz anzuschließen. Die Vorteile solcher Reaktivierungen liegen dabei auf der Hand: durch die Nutzung teils noch bestehender Infrastruktur kann eine (Wieder-) Inbetriebnahme deutlich kostengünstiger durchgeführt werden als z.B. ein Neubau. Viele der geplanten Reaktivierungsstrecken sind dabei noch heute in Betrieb (etwa für den Transport von Waren) und können daher vergleichsweise einfach wieder für den Personenverkehr genutzt werden. Aber auch im Falle eines bereits erfolgten Rückbaus der Schienen kann eine Reaktivierung sinnvoll sein. Überall in Deutschland werden daher geeignete Strecken reaktiviert und das Schienennetz somit vergrößert. Auch im Zuge einer steigenden Bevölkerungszahl und der Notwendigkeit eines SPNV-Ausbaus vor dem Hintergrund des Klimawandels können Reaktivierungsbemühungen ihren Teil zur Lösung beitragen. Auch der ZVM setzt mit der Finanzierung von Untersuchungen und Machbarkeitsstudien für die Reaktivierung von alten Bahnstrecken ein.
Folgend eine Auflistung der durch die Verbandsversammlung des Zweckverbands Mobilität Münsterland (ZVM) beschlossenen Machbarkeitsstudien im Verbandsgebiet, die vom NWL durchgeführt werden bzw. wurden: